Samstag, 31. Mai 2014

Mein Beitrag zur Rost-Parade #2


Gerade habe ich ein weiteres, tolles Projekt entdeckt. Auf dem Blog Frau Tonari dreht sich am letzten Tag jeden Monats alles um das Thema Rost. Genau das Richtige für mich. Nicht weil ich selbst schon Rost angesetzt habe, sondern weil ich solche „unschönen“ Sachen einfach mag und es sich lohnt, sie ins rechte Licht zu rücken. (Siehe auch meine Blog-Reihe Auf den zweiten Blick)

Da heute schon Stichtag ist, musste ich diesmal auf ein Bild von meiner Festplatte zurückgreifen. Das nächste Mal gibt es aber ein frisches. :)


Mittwoch, 28. Mai 2014

Mein Beitrag zum Magic Monday - Thema "grün"


Auf dem Blog episoden.film läuft schon seit längerem ein tolles Projekt – der Magic Monday. Dabei wird jeden zweiten Montag ein neues Thema vorgegeben, zu dem man Fotos machen soll. Und da ich solche Projekte immer interessant finde und ich ohnehin Üben will, klinke ich mich einfach mal ein.

Das aktuelle Thema lautet „grün“. Die Natur ist momentan voll davon – es schillert grün in allen möglichen Nuancen. Ich habe versucht, ein klein wenig davon mit meiner Kamera einzufangen. :)










Wenn ich mit meiner Kamera unterwegs bin, werde ich von den meisten Menschen skeptisch beäugt. Vor allem wenn ich solche Motive wie das Blatt in der Pfütze (vorletztes Bild) fotografiere. Mich hat letztens sogar ein Mann angesprochen und mir gesagt, dass es doch viel schönere Sachen zum Fotografieren gibt. (Der hat aber meine Bilder wahrscheinlich noch nicht gesehen.) :D

Hattet ihr auch schon mal solche oder ähnliche Erlebnisse beim Fotografieren?



Dienstag, 20. Mai 2014

Auf den zweiten Blick #1


Unter dem Titel „Auf den zweiten Blick“ starte ich heute eine schon länger geplante Foto-Reihe, in der es um etwas andere Motive gehen soll.

Ich fotografiere zwar gerne schöne Blümchen und Bienchen, aber woran ich viel eher hängen bleibe – auch hinterher beim Durchsehen der Fotos – sind die Motive, die keinem „Schönheitsideal“ entsprechen. Dinge, an denen wir normalerweise achtlos vorbeigehen oder ihnen keinen zweiten Blick würdigen. Aber genau solche Dinge sind bisweilen ein Kunstwerk für sich. Sie haben ihren ganz besonderen Reiz, sie sind auf ihre Art und Weise wunderschön. Finde ich zumindest.
Und mir macht es Spaß, so etwas zu suchen und zu fotografieren, zu schauen, wie ich diese Motive am besten in Szene setzen kann, um noch mehr herauszukitzeln. Gelingt mir nicht immer, aber ab und an schon, denke ich.

Den Auftakt macht heute … nein, verrate ich nicht. Ihr bekommt sicher selbst heraus, worum es sich bei diesem Motiv handelt. ^^
 
 
 
 
 

 
 
 
 

Samstag, 17. Mai 2014

FoLePro - Schärfentiefe und Belichtungszeit


Heute geht es endlich weiter mit meinem Fotografie-Lernprojekt (mehr dazu hier). Am Ende gibt es diesmal auch noch eine kleine Aufgabe, die hoffentlich auch für Fortgeschrittene(re) interessant ist. 




Ich habe lange überlegt, welches Thema ich als nächstes nehmen soll. Am liebsten würde ich alles auf einmal machen, denn irgendwie ist alles total spannend. :)

Aber bevor ich mit Bildgestaltung, Farben, Linien etc. weitermache, möchte ich doch einmal kurz die Schärfentiefe und Belichtungszeit ansprechen, denn das sind die Dinge, auf denen alles aufbaut und die man einfach verinnerlichen sollte. 

Wie Tom Ang in seinem Buch Digitale Fotografie – Die Profitechniken am Anfang so schön schreibt:

„Die in den folgenden Kursen behandelten Themen sind Ihnen vielleicht vertraut, aber wie ein Musiker, der sein Leben lang Tonleitern übt, muss auch der Fotograf seine Fähigkeiten immer wieder trainieren, damit jeder Handgriff sitzt.“

ISO 200, Brennweite 55 mm, 1/250 s, Blende 7.1

Als ich mir meine Kamera gekauft hatte, habe ich mich gleich eingehend mit der Schärfentiefe beschäftigt. Ich mag Bilder, in denen nur einige Details scharf abgebildet sind und der Rest langsam in Unschärfe übergeht. So etwas wollte ich auch unbedingt machen.
Dafür habe ich mir das Zeitautomatik-Programm ausgewählt, weil man da die Blende selbst einregeln kann, während die Kamera automatisch die passende Verschlusszeit auswählt. Und irgendwie bin ich dann auch bei diesem Programm hängen geblieben.
Allerdings ist es nicht für jede Situation optimal und deshalb musste ich mich auch daran wagen, die Zeit selbst einzuregeln. Ich finde es noch immer ziemlich kompliziert und mache deshalb meist mehrere Aufnahmen mit unterschiedlichen Einstellungen, um dann hinterher am Rechner zu vergleichen. So langsam geht es aber vorwärts.

Ich habe mir auch ein kleines Notizbuch angelegt, in dem ich mir die wichtigsten Dinge zur Kamerabedienung und für die Einstellungen notiert habe. Das kann ich gut auf meinen Touren mitnehmen und bei Bedarf nachschauen, bis ich es verinnerlicht habe.

Nun aber zur Schärfentiefe:

Wenn es nicht wichtig ist, dass alles von vorne bis hinten scharf abgebildet ist, wie bei diesem Foto

 
ISO 200, Brennweite 46 mm, 1/250 s, Blende 16


 
kann man die Schärfentiefe verringern.

Durch eine geringe Schärfentiefe können Motive besser hervorgehoben werden und es kann auch den dreidimensionalen Eindruck verstärken. So wie auf dem Foto oben von der Mohnblume.

Eine geringere Schärfentiefe erreicht man durch:

-         eine größere Blende (Blendenzahl wird kleiner)
-         eine längere Brennweite
-         geringerem Aufnahmeabstand

Wichtig ist, darauf zu achten, dass der Fokus auch richtig ausgerichtet ist.


Bei dieser Butterblume liegt der Fokus oben auf den Blütenpollen. Die restliche Blume ist nicht mehr ganz so scharf und durch den unscharfen Hintergrund hebt sich das Motiv schön ab.

ISO 200, Brennweite 55 mm, 1/1600 s, Blende 6.3

 
Das Einstellen der Schärfentiefe und das richtige Fokussieren kann man gut zu Hause üben, indem man sich zum Beispiel ein paar Farbstifte in einer Reihe (gerade oder etwas schräg) auf einen Tisch legt und jeweils eine andere Farbe ins Visier nimmt, und auch verschiedene Blendeneinstellungen vornimmt.

Belichtungszeiten:

Wie oben schon erwähnt, finde ich die Sache mit der richtigen Belichtungszeit ein wenig kompliziert. Eine gute Erklärung dazu habe ich aber auf dieser Website gefunden: Foto-Kurs

Zum Austesten eignet sich Wasser ganz wunderbar, wie ich finde. Deshalb habe ich mal ein paar Aufnahmen an einem Wehr gemacht.

Bei dem ersten Bild ist die Belichtungszeit kurz und das Wasser ist in seiner Bewegung gestoppt:

 
ISO 800, Brennweite 52 mm, 1/400 s, Blende 5.6



 
Beim nächsten Bild habe ich eine längere Belichtungszeit gewählt und es kommt zur Bewegungsunschärfe.

 
ISO 400, Brennweite 48 mm, 1/15 s, Blende 22




 
Bewegungsunschärfe kann man aber auch anderweitig kreativ einsetzen und genau das finde ich so toll an der Fotografie – es gibt unendlich viele Möglichkeiten. 

Bei diesem Bild z.B. habe ich die Kamera beim Auslösen einfach mal gedreht. Nach fünf Anläufen (auf denen immer zu viel Baumstamm zu sehen war) hat es dann geklappt.

 
ISO 200, Brennweite 23 mm, 1/10 s, Blende 25

 
 
Und hier habe ich die Kamera nach dem Auslösen ein wenig nach links bewegt.

 
ISO 200, Brennweite 32 mm, 1/3 s, Blende 29



 
Und nun am Schluss wie versprochen noch eine kleine Aufgabe, die ich mir ausgedacht habe:

Macht verschiedene Bilder zum Thema „Bewegung“.

Experimentiert dabei mit Schärfentiefe und Belichtungszeit herum und tobt euch auch kreativ ordentlich aus. 



So, ich hoffe, es hat euch gefallen. Über ein kleines Feedback würde ich mich freuen. Ebenso über Anregungen oder Wünsche.

Wenn ihr einen Blog habt oder eure entstandenen Fotos anderweitig öffentlich einstellt (z.B. bei Pinterest oder Flickr), könnt ihr die Seite hier im Kommentarfeld verlinken. Schließlich bin ich neugierig, wie ihr die Aufgabe umsetzt. Also zeigt her eure Kunstwerke. :)




Dienstag, 6. Mai 2014

FoLePro - Motivgröße




ISO 200, Brennweite 34 mm, 1/50 s, Blende 4.5


Für den Start meines Fotografie-Lernprojekts (mehr darüber hier), habe ich mir das Thema "Den Rahmen füllen" aus dem Buch Der fotografische Blick – Bildkomposition und Gestaltung von Michael Freeman herausgesucht.

Dabei geht es um die Frage, wann man ein Motiv groß (rahmenfüllend) abbilden sollte. Eigentlich recht unspektakulär, denn jedem ist vermutlich klar, wonach man da abwägen sollte.

ABER: Ich bin mal unter dem Aspekt losgezogen, gezielt rahmenfüllende Motive zu finden und das war ganz interessant. Deshalb bekommt dieses Thema auch einen Platz in meinem Projekt.

Bevor ich euch meine Bilder zeige, erst einmal eine kurze Zusammenfassung, worauf es ankommt:

An erster Stelle steht immer: Was will ich mit dem Foto aussagen?
Weiterhin ist wichtig, worum es sich bei dem Motiv handelt. Ist es gewöhnlich oder eher außergewöhnlich? Je größer etwas abgebildet wird, desto mehr Details werden sichtbar.
Und dann noch der Hintergrund: 1. Ist die Umgebung wichtig für das Motiv oder nicht? 2. Womit wird eine bessere bzw. die gewünschte Wirkung erzielt – mit oder ohne Umgebung? 

Und hier kommen ein paar von meinen Bildern, die ich gemacht habe:



ISO 200, Brennweite 40 mm, 1/160 s, Blende 5.6




ISO 200, Brennweite 40 mm, 1/160 s, Blende 5




ISO 200, Brennweite 40 mm, 1/100 s, Blende 9



ISO 200, Brennweite 30 mm, 1/6 s, Blende 9


ISO 200, Brennweite 38 mm, 1/100 s, Blende 8




ISO 200, Brennweite 55 mm,  1/40 s, Blende 8



Habt ihr Lust, bei meinem Lernprojekt mitzumachen und euch auch mal auf die Suche nach rahmenfüllenden Motiven zu machen? Dann stellt eure Bilder auf euerm Blog ein und verlinkt den Beitrag hier im Kommentarfeld. :) 


Hier geht es zum nächsten Thema: Schärfentiefe und Belichtungszeit (+Fotografie-Aufgabe)